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Shi-was? Shiatsu!

Shiatsu-Knowhow

Der japanische Begriff «Shi-atsu» heisst wörtlich übersetzt «Finger-Druck» und meint, mit dem Tastsinn dem Phänomen des Energieflusses im Körper zu folgen und gegebenenfalls neue Möglichkeiten anzubieten. Ich arbeite nicht nur mit dem Fingerdruck, sondern benutze auch mein Knie, meine Ellenbogen und Handflächen. Während der Körperarbeit verwende ich Techniken wie Lehnen, Dehnungen und Rotationen. Mein Fokus liegt auf dem Kontakt mit den Meridianen und deiner aktuellen Energieverteilung. Das Verständnis der Lebensbewegung als Yin und Yang, die Aspekte der fünf Wandlungsphasen (Traditionelle Chinesische Medizin, TCM) sowie die Verläufe und Funktionen der Meridiane bilden die Grundlagen meiner Behandlungsform. Mein Shiatsu integriert frühe Formen von fernöstlichen Körperbehandlungen und Elemente der westlichen Gesundheitsförderung und Lebensführung. Während der Körperarbeit ist eine tiefe Entspannung möglich. Dein Kopf kommt zur Ruhe und dein Herz in Schwingung. Die Herzenergie kann eine sehr hohe Schwingungsfrequenz erreichen, die oft als eine leichte, unbeschwerte und lichtvolle Energie beschrieben wird.

Die Philosophie ist seit tausenden Jahren erprobt: Wir bewahren unsere Gesundheit, indem wir im Einklang mit uns selbst, mit unserer Umgebung, der Natur und dem Universum leben.

Shiatsu basiert auf dem Jahrtausende alten Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), wurde aber in Japan entwickelt. Die Methode stützt sich auf die Meridiane, die sogenannten Energieleitbahnen in unserem Körper. Im Shiatsu wird der Mensch ganzheitlich als eine Einheit von Körper, Geist und Seele gesehen, deren harmonisches Zusammenspiel für die Gesundheit wesentlich ist. In der fernöstlichen Gesundheitslehre wurde früh erkannt, dass wir Menschen unsere Gesundheit dadurch bewahren oder verbessern, wenn wir im Einklang mit uns selbst, unserer Umgebung, der Natur und dem Universum leben. Es ist eine Weltanschauung, in der Mensch und Natur nicht getrennt sind, in der Philosophie und Spiritualität, Psychologie und Medizin, Lebensweisheit und Lebensführung Hand in Hand gehen.

Mehr Informationen zur Shiatsu-Philosophie, dem Gesundheits- und Therapieverständnis hier.

Masunaga Amoebe

Danke Schweiz! Shiatsu ist in unserem Land seit 2015 ein eidgenössischer Beruf.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die japanische Ganzkörpertherapie im Westen stark verbreitet und weiterentwickelt. In der Schweiz ist Shiatsu inzwischen eine anerkannte Methode der KomplementärTherapie und wird von vielen Krankenkassen anerkannt. Somit trägt Shiatsu einen wichtigen Teil zur Gesundheitsförderung in unserer Gesellschaft bei.

Was sind eigentlich Meridiane?

Der Begriff «Meridian» stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und bezeichnet eine Bahn im Körper, in der deine Energie (Ki) fließt. Die fernöstliche Gesundheitslehre sagt, dass der Mensch «gesund» ist, wenn dieses Ki ausreichend und frei fliesst. Stress und Sorgen bringen das Ki aus dem Gleichgewicht. Das heisst, es fliesst nicht mehr gleichmässig und durchgehend – es entstehen Stagnationen. Aus Stagnationen können Krankheiten entstehen. Aus diesem Grund ist es wichtig, auch im Alltag immer wieder zu versuchen, das innere Gleichgewicht herzustellen.

Wie auch in der Akupunktur arbeite ich mit 12 verschiedenen Meridianen. Jeder Meridian verkörpert eine spezielle Energie-Bewegung, welche mit einer bestimmten Lebensfunktion zu tun hat (Beispiel: Blasen-Meridian –> Spannung-Entspannung (Ki-Bewegung) –> tiefes Vertrauen in den Fluss des Lebens (Lebensfunktion) –> fliessend, loslassend, Spannung lösend (Assoziation)). Durch das Berühren eines Meridians können alle drei Ebenen des Seins, also die körperliche, geistige und seelische Ebene, gleichzeitig berührt werden. Das Ziel einer Behandlung bleibt, den Ki-Fluss zu harmonisieren damit sich ein inneres Gleichgewicht herstellen kann.

Masunaga Amoebe

Im Shiatsu ist «Ki» weder künstlich noch digital – dafür umso lebendiger. Es ist die Lebensenergie.

«Energie» wird im Japanischen mit Ki, im Chinesischen mit Qi und im Sanskrit mit Prana übersetzt. Weil Shiatsu in Japan entwickelt wurde, nenne ich diese universelle Lebensenergie Ki.

Sie liegt allem Leben zugrunde. Ki durchfliesst alles Sein, den Makro- und Mikrokosmos und verbindet diese miteinander. Ki fliesst durch die Meridiane, durchströmt unseren ganzen Körper und hält dabei alle geistigen, physischen und psychischen Aspekte im Gleichgewicht.

In allen östlichen Künsten – worunter auch Bewegungs-, Kampf- und Behandlungsformen eingeordnet werden – geht es darum, sich nach den natürlichen Gesetzmässigkeiten des Ki-Flusses auszurichten. So auch im Shiatsu.

Das Ki kann man sich auch als eine Form von Schwingung vorstellen, die zwischen hohen und niedrigen Frequenzen liegt. Ki mit niedriger Schwingungsqualität wird als dicht, langsam und schwerer wahrgenommen, während Ki mit einer hohen Schwingungsfrequenz als fein, leicht und schnell wahrgenommen werden kann. Diese Qualitäten werden auch durch die Menge an vorhandenem Ki beeinflusst, die gering oder reichlich sein kann. Die am häufigsten erlebte Wahrnehmung von Schwingungen ist die der Temperaturdifferenz. Die Wahrnehmung hoher Schwingungen bei Hitze und niedriger bei Kälte. Die Schwingung lässt sich aber auch in Form eines Rhythmus, einer Farbe, einer Assoziation, eines Bildes, einer Melodie oder der Herzverbindung wahrnehmen.

Mit Körperwahrnehmungsübungen lade ich dich ein, deine Energie physisch zu erleben und Unterschiede vor und nach der Behandlung zu erfahren. Ich habe bereits viele Jahre damit verbracht, meine Sensibilität für das Wahrnehmen des Ki-Flusses im Körper zu entwickeln, damit ich auch nur subtile Schwingungsqualitäten von Energieungleichgewichten wahrnehmen kann. Für mich ist es eine Lebensschule.

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